Führerschein authentifizieren: Fälschungen in Sekunden erkennen

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Wer stellt den Führerschein aus und wofür braucht man ihn?

Der Führerschein ist ein amtliches Dokument, das die Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen nachweist. Die zuständigen Fahrerlaubnisbehörden der Bundesrepublik Deutschland stellen ihn aus und erkennen damit an, dass der Inhaber die erforderliche Eignung und Zuverlässigkeit besitzt.

Wenn Sie dieses Dokument vorgelegt bekommen, prüfen Sie, ob der Ausstellungsstempel einer deutschen Fahrerlaubnisbehörde sichtbar ist. Das ist das erste Erkennungszeichen für Echtheit.

  • Wer darf den Führerschein beantragen

    Der Antragsteller muss das erforderliche Mindestalter haben (je nach Fahrzeugklasse unterschiedlich), körperlich und geistig geeignet sein und die notwendige Fahrausbildung absolviert haben.

  • Wann wird er ausgestellt

    Nach bestandener Fahrprüfung und vollständiger Dokumentenprüfung durch die Fahrerlaubnisbehörde wird die Karte bestellt und per Post zugestellt.

  • Gültigkeitsdauer abhängig vom Ausstellungsdatum

    Kartenführerscheine (ab 2013) sind 15 Jahre lang gültig. Ältere Papiermuster aus vor 1999 müssen bis 2033 umgetauscht werden.

  • Pflichtangaben auf dem Original

    Name, Vorname, Geburtsdatum und -ort, Lichtbild, Unterschrift, Ausstellungsdatum, Gültigkeitsdatum, Name der Behörde, Führerscheinnummer und Fahrzeugklassen müssen vollständig vorhanden sein.

Das erkennen Sie auf einem echten deutschen Führerschein sofort

Ein gültiger Führerschein aus Deutschland muss bestimmte Angaben und Sicherheitsmerkmale haben. Hier sind die Punkte, die Sie beim Kontrollieren nicht übersehen sollten.

  • Name, Vorname und Geburtsdatum

    Oben auf der Kartenvorderseite stehen der volle Name, der Vorname und das Geburtsdatum samt -ort. Die Schrift muss lesbar und korrekt gedruckt sein, keine handschriftlichen Ergänzungen.

  • Lichtbild und Unterschrift

    Ein farbiges Passfoto zeigt die Person klar erkennbar. Darunter sitzt die handschriftliche Unterschrift des Inhabers. Das Foto darf nicht älter als sechs Monate sein.

  • Führerscheinnummer

    Die Nummer des Führerscheins erscheint auf der Vorderseite. Sie ist eindeutig und wird vom Bundesverkehrsamt verwaltet.

  • Ausstellungsdatum und Gültigkeitsdauer

    Das Bestelldatum der Karte und das Ablaufdatum sind deutlich angegeben. Neue Kartenführerscheine seit 2013 sind 15 Jahre gültig. Alte Papiermuster haben Übergangsfristen bis 2033.

  • Behördenstempel und Unterschrift

    Der Name der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde ist auf der Rückseite eingedruckt. Ein Behördenstempel oder ein amtliches Siegel belegt, dass die Bundesrepublik Deutschland das Dokument ausgestellt hat.

  • Fahrerlaubnisklassen

    Die Klassen (AM, A1, A, B, BE, C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE) sind mit Datum oder ohne Datum (lebenslang) aufgelistet. Jede Klasse darf nur einmal vorkommen.

  • Plastikkarte mit Sicherheitsmerkmalen

    Der moderne Führerschein ist eine Chipkarte im Kreditkartenformat. Die Oberfläche hat Hologramme, Sperrdruck und andere Sicherheitsmerkmale gegen Fälschung.

  • Keine handschriftlichen Änderungen

    Alles muss maschinell gedruckt sein. Tinte, Korrekturen oder Übergangsklebeschilder sind ein sicheres Zeichen für eine Fälschung.

Warum Sie einen Führerschein prüfen sollten

Wenn Ihnen jemand seinen Führerschein vorlegt, sitzt dahinter mehr als nur die Frage nach dem Namen. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass ein Kandidat tatsächlich die Klassen hat, die er behauptet. Vermieter und Bausparer wollen sich vor Identitätsbetrügern schützen. Finanzinstitute prüfen die Gültigkeit, um Kreditverträge mit echten Personen zu schließen. Eine schnelle Kontrolle erspart Ihnen juristische Kopfschmerzen und finanzielle Verluste.

Alte Papiermuster kursieren noch immer, manche sind abgelaufen, andere sind Fälschungen. Moderne Kartenführerscheine haben Sicherheitsmerkmale, aber auch diese werden gelegentlich verfälscht. Der Führerschein ist ein Dokument mit Rechtswirkung: Wer damit Fahrzeuge führt, übernimmt Haftung. Wer damit eine Identität beweisen will, muss echt sein. Eine genaue Kontrolle der Merkmale und des Ausstellerdatums schützt Sie vor fahrlässigen Fehlentscheidungen.

Wie erkenne ich einen echten deutschen Führerschein in 2 Minuten?

Ein gefälschter Führerschein lässt sich oft schnell entlarven, wenn man weiß, worauf man achten muss. Hier sind die wichtigsten Kontrollen, die Sie sofort durchführen können.

  1. Schritt 1: Ist es eine Plastikkarte oder noch Papier?

    Seit dem 19. Januar 2013 gibt es in Deutschland nur noch Kartenführerscheine aus Kunststoff. Wenn Sie ein graues oder rosafarbenes Papierdokument vor sich haben, ist es entweder sehr alt oder gefälscht. Alte Papiermuster sind noch bis 2033 gültig, aber ein echter neuer Führerschein muss eine Kreditkarte-ähnliche Plastikkarte sein. Legen Sie das Dokument flach auf den Tisch: Eine echte Karte ist stabil und lässt sich nicht leicht verbiegen.

  2. Schritt 2: Stimmen die Pflichtfelder überein?

    Ein echter Führerschein muss folgende Angaben enthalten: Name, Vorname, Geburtsdatum und -ort, Ausstellungsdatum, Ablaufdatum, Name der ausstellenden Behörde, die Führerscheinnummer, ein Lichtbild, die Unterschrift und die Fahrerlaubnisklassen. Fehlt auch nur ein Feld, ist etwas nicht in Ordnung. Achten Sie besonders darauf, dass alle Einträge lesbar und nicht verwischt oder überkorrigiert sind.

  3. Schritt 3: Passt die Gültigkeitsdauer zur Ausstellungszeit?

    Kartenführerscheine sind genau 15 Jahre gültig. Wenn das Ausstellungsdatum zum Beispiel der 15. März 2020 ist, muss das Ablaufdatum der 15. März 2035 sein. Rechnen Sie die Jahre nach: Passt das Datum hinten nicht zur 15-Jahres-Regel, ist der Führerschein gefälscht. Überprüfen Sie auch, ob das Ablaufdatum noch in der Zukunft liegt oder bereits überschritten ist.

  4. Schritt 4: Prüfen Sie die Sicherheitsmerkmale der Karte

    Ein echter Führerschein hat Hologramme und Sicherheitselemente, die bei Lichteinfall glänzen und sich verändern. Das Lichtbild sollte hochwertig und klar sein, nicht pixelig oder verschwommen. Die Unterschrift muss handschriftlich wirken und sich klar vom Untergrund abheben. Fälschungen haben oft flache, unglaubwürdige Sicherheitselemente oder unsaubere Drucktechniken.

  5. Schritt 5: Wer hat ihn ausgestellt?

    Die ausstellende Behörde muss eine deutsche Fahrerlaubnisbehörde sein, oft das Straßenverkehrsamt oder Ordnungsamt einer Stadt oder eines Landkreises. Der Name der Behörde steht auf der Karte. Bei Zweifeln können Sie online die Kfz-Behörde Ihrer Region kontaktieren und nachfragen, ob dieses Dokument dort ausgestellt wurde.

  6. Schritt 6: Nutzen Sie eine offizielle Verifizierung

    Wenn Sie unsicher sind oder das Dokument prüfen müssen, ohne es selbst in die Hand zu nehmen, können Sie die Authentizität durch offizielle Kanäle überprüfen. Die Fahrerlaubnisbehörde kann einen Führerschein anhand der Nummer überprüfen. Dies ist die sicherste Methode, um 100-prozentig sicherzugehen.

Brauchen Sie eine verlässliche Überprüfung?

Bei Verträgen oder wichtigen Geschäften sollten Sie nicht raten. Verifizieren Sie den Führerschein professionell, um Rechtsstreitigkeiten oder Betrug auszuschließen.

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So erkennen Sie einen gefälschten Führerschein auf den ersten Blick

Ein deutscher Kartenführerschein folgt strikten technischen Vorgaben. Wer weiß, worauf man achtet, entlarvt Fälschungen in Sekunden. Hier sind die zuverlässigsten Kontrollpunkte, die Sie selbst überprüfen können.

  • Das Lichtbild sitzt nicht richtig fest

    Beim echten Führerschein ist das Foto ab Baujahr 2013 mit optischen Sicherheitsmerkmalen direkt in die Karte integriert. Bei Fälschungen sehen Sie oft: das Foto sitzt locker, lässt sich ablösen oder wirkt aufgeklebt. Fahren Sie mit dem Fingernagel vorsichtig über die Ecken. Ein echtes Foto ist unlösbar mit der Karte verbunden.

  • Gültigkeitsdatum passt nicht zur Ausstellungslogik

    Seit 19. Januar 2013 beträgt die Gültigkeit exakt 15 Jahre. Ein Führerschein, ausgestellt am 15. Mai 2015, muss also am 15. Mai 2030 ablaufen. Rechnen Sie nach. Liegt das Ablaufdatum daneben oder ist es 10 oder 20 Jahre entfernt, stimmt etwas nicht. Alte Papiermuster von vor 2013 dürfen noch bis 19. Januar 2033 verwendet werden, aber das ist eine Ausnahme.

  • Die Nummer auf der Vorderseite existiert in dieser Form nicht

    Deutsche Führerscheinnummern folgen einem präzisen Format. Fordern Sie ein Muster von der Fahrerlaubnisbehörde an oder überprüfen Sie die offizielle Vorlage beim KBA (Kraftfahrt-Bundesamt). Bei Fälschungen wirken die Ziffern oft willkürlich angeordnet, zu nah beieinander oder in einer Schrift, die nicht zum Original passt.

  • Unterschrift und Hologramm fehlen oder wirken künstlich

    Jeder echte Kartenführerschein trägt die eigenhändige Unterschrift des Inhabers und ein integriertes Sicherheitshologramm, das bei Bewegung der Karte zu glänzen beginnt. Fälschungen zeigen oft: keine Unterschrift oder eine gedruckte statt handschriftlichen; das Hologramm fehlt oder sitzt lose. Drehen Sie die Karte gegen das Licht. Das echte Hologramm schimmert mehrfarbig und ist nicht einfach mit dem Finger zu entfernen.

  • Ausstellungsbehörde ist unbekannt oder falsch geschrieben

    Der Name der zuständigen Behörde (meist das Straßenverkehrsamt oder die Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises) muss auf der Karte stehen. Recherchieren Sie: Gibt es diese Behörde wirklich in der genannten Stadt oder dem genannten Kreis? Fälschungen nennen oft erfundene oder falsch geschriebene Behördennamen.

  • Das Material fühlt sich billig oder brüchig an

    Ein deutscher Kartenführerschein ist aus Kunststoff (Polycarbonat) und fühlt sich robust, glatt und schwer an. Die Karte flexelt nicht, reißt nicht leicht und hat eine gleichmäßige Dicke. Billigfälschungen verwenden dünnen Kunststoff, der knirscht oder wirkt instabil. Ein einfacher Überfluss: Wiegen Sie zwei Karten in der Hand. Die echte fühlt sich solider an.

  • Geburtsdatum oder Geburtsort stimmen nicht überein

    Kontrollieren Sie, ob Geburtsdatum und Geburtsort auf der Vorderseite mit dem Namen übereinstimmen und ob das Format dem deutschen Standard entspricht (TT.MM.JJJJ). Bei Fälschungen finden sich oft Unstimmigkeiten, fehlende Felder oder die Angaben sind in einer anderen Schrift getippt.

  • Fahrerlaubnisklassen sind unlogisch oder erfunden

    Die Klassen (A, B, BE, C1, etc.) folgen EU-Vorgaben und stehen auf der Rückseite. Überprüfen Sie: Entsprechen sie den offiziellen Kategorien? Ein Führerschein mit der Klasse 'X' oder 'SuperAuto' ist garantiert gefälscht. Im Zweifelsfall vergleichen Sie mit der KBA-Musterkarte online.

Ein echter Führerschein und eine Fälschung: So unterscheiden Sie sie

Wenn Sie einen Führerschein überprüfen, sollten Sie wissen, worauf Sie achten müssen. Echte deutsche Führerscheine haben seit 2013 ein einheitliches Kartenformat und mehrere Sicherheitsmerkmale, die eine Fälschung schwer nachzuahmen kann. Wir zeigen Ihnen, welche Unterschiede zwischen einem authentischen und einem verdächtigen Dokument bestehen.

Echter Führerschein

Ein gültiger deutscher Führerschein hat folgende Merkmale:

  • Kartenformat aus Kunststoff mit abgerundeten Ecken, nicht älter als 15 Jahre (seit 19.01.2013)
  • Hologramm auf der Vorderseite oben rechts, das je nach Blickwinkel die EU-Flagge und die Bundesadler zeigt
  • Lichtbild des Inhabers scharf und deutlich, mit erkennbarem Gesicht, aufgeklebt oder eingraviert
  • Name, Vorname, Geburtsdatum und Geburtsort gut lesbar und korrekt gespeichert
  • Unterschrift des Inhabers handschriftlich auf der Kartenseite, nicht gedruckt
  • Fahrerlaubnisklassen (AM, A1, A2, A, B, C1, C, D1, D, BE, C1E, CE, DE) deutlich in dunkelblau hinterlegt
  • Ausstellungsbehörde mit vollständigem Namen und Ort genannt
  • Gültigkeitsdauer sichtbar: Ausstellungsdatum und Ablaufdatum deutlich erkennbar

Verdächtiger oder gefälschter Führerschein

Seien Sie wachsam bei diesen Anzeichen:

  • Papiermuster in Grau oder Rosa (alte Führerscheine vor 1999) statt moderner Kunststoffkarte
  • Fehlende oder unscharfe Hologramme, oder Hologramme, die nicht richtig wechseln
  • Lichtbild mit schlechter Qualität, verwackelt, beschnitten oder offensichtlich eingeklebt ohne feste Bindung
  • Unterschrift gedruckt statt handschriftlich, oder mehrere verschiedene Handschriften auf ähnlichen Dokumenten
  • Tippfehler in Namen, Daten oder Behördennamen; Formatierungsfehler bei Datumsangaben
  • Hologramm kratzt ab oder wölbt sich, oder das Logo ist flach aufgedruckt statt eingeprägt
  • Fehlende oder fehlerhafte Fahrerlaubnisklassen; ungültige Klassenkombinationen
  • Undeutliche oder fehlende Gültigkeitsdaten; Ablaufdatum liegt in der Vergangenheit
  • Unterschiedliche Schriftarten oder Schriftgrößen auf derselben Karte

Wie verbreitet sind gefälschte Führerscheine wirklich?

Die genaue Anzahl gefälschter Führerscheine im Umlauf lässt sich schwer beziffern. Weder die Fahrerlaubnisbehörden noch offizielle Statistiken geben verlässliche Gesamtzahlen preis. Das liegt daran, dass viele Fälschungen erst entdeckt werden, wenn sie bei einer Routinekontrolle auffallen oder bei der Überprüfung durch die Behörden sichtbar werden.

Was man aber weiß: Gefälschte Dokumente zirkulieren in Deutschland, und die Betrugsmaschen werden zunehmend professioneller. Deshalb ist es sinnvoll, beim Überprüfen eines Führerscheins die Sicherheitsmerkmale zu kennen und im Zweifelsfall bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde nachzufragen.

So erkennen Sie manipulierte Führerscheine

Fälscher arbeiten mit bewährten Methoden, die immer wieder auftauchen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Führerschein überprüfen. Diese Tricks sind oft subtil, aber mit etwas Aufmerksamkeit lassen sie sich entlarven.

  • Qualität des Lichtbildes und der Drucktechnik

    Das Passfoto auf einem echten Führerschein sitzt unter einer klaren, gleichmäßigen Kunststoffschicht. Fälscher versuchen häufig, das Bild nachträglich aufzukleben oder zu überdrucken. Schauen Sie sich die Ränder des Fotos genau an: Sind sie scharf und präzise, oder erkennen Sie Kratzer, Blasen oder ungleichmäßige Klebespuren? Auch die Farbqualität verrät viel. Ein echtes Lichtbild zeigt natürliche Hauttöne, während manipulierte Versionen oft flächig oder überbelichtet wirken.

  • Hologramm und Sicherheitsmerkmale auf der Rückseite

    Die Rückseite eines modernen Kartenführerscheins trägt ein Hologramm mit dem Bundesadler und weiteren Sicherheitsmustern. Wenn die Person den Führerschein bewegt, sollte das Hologramm sich verändern und schimmern. Falsche Führerscheine haben oft flache oder matte Rückseiten, oder das Hologramm wirkt aufgedruckt statt eingeprägt. Prüfen Sie auch, ob die Druckqualität der Sicherheitsmerkmale gleichmäßig und scharf ist.

  • Tastbare Oberfläche und Kartenstärke

    Ein echter Führerschein ist eine Kunststoffkarte mit genau definierter Stärke und Gewicht. Die Oberfläche fühlt sich gleichmäßig an, ohne raue Stellen oder Unebenheiten. Fälscher verwenden manchmal dünneres oder schlechteres Material. Halten Sie den Führerschein in der Hand: Wirkt er stabil und hochwertig, oder fühlt er sich billig und brüchig an? Auch die Kanten sollten sauber und nicht ausgefranst sein.

  • Unterschrift des Inhabers und maschinelle Lesezonen

    Die Unterschrift auf der Vorderseite muss handschriftlich wirken und in den dafür vorgesehenen Bereich passen. Zu perfekte oder aufgedruckte Unterschriften sind ein Warnsignal. Auf der Rückseite befinden sich zwei Zeilen mit maschinell lesbarem Code (MRZ). Diese Zeilen haben ein sehr spezifisches Format mit exakten Abständen und Zeichensätzen. Sind die Zeichen verrutscht, ungleichmäßig groß oder unleserlich, deutet das auf Manipulation hin.

  • Kohärenz der persönlichen Daten

    Überprüfen Sie, ob die Angaben auf der Vorderseite und Rückseite übereinstimmen. Name, Vorname und Geburtsdatum müssen identisch sein. Auch die Gültigkeitsdauer sollte plausibel wirken: Ein Kartenführerschein ab dem Jahr 2013 ist normalerweise 15 Jahre gültig. Passt das Ablaufdatum nicht zu dem Ausstellungsdatum, kann das auf eine Fälschung hinweisen. Gleiches gilt für die Ausstellungsbehörde, die immer eine echte deutsche Fahrerlaubnisbehörde sein muss.

  • Nummer des Führerscheins und ihre Struktur

    Die Führerscheinnummer folgt einem streng definierten Schema. Sie beginnt mit zwei Ziffern oder Buchstaben, die den Ort der Ausstellung angeben, und setzt sich dann nach einem bestimmten Muster fort. Wenn die Nummer willkürlich wirkt, unlogische Abstände hat oder nach Überprägung aussieht (anstatt eingeprägt zu sein), weckt das Verdacht. Vergleichen Sie die Nummer mit dem Namen des Inhabers: Bei echten Dokumenten stimmt die Struktur immer überein.

  • Vergleich mit dem echten Muster und Farbtöne

    Die offizielle Fahrerlaubnisbehörde stellt Muster zur Verfügung, an denen Sie sich orientieren können. Die Kartenführerscheine haben einen einheitlichen Blauton mit rotem Balken oben und europäischem Sicherheitsfeature links. Gefälschte Versionen weichen oft in den Farbtönen ab: zu dunkles Blau, verblasste Farben oder unnaturale Rotöne sind Zeichen schlechter Nachahmung. Halten Sie den Führerschein gegen das Licht und achten Sie auf das Wasserzeichen hinter dem Foto.

  • Papier und Materialübergänge bei älteren Mustern

    Ältere Papiermuster (vor 1999) sind noch gültig bis 2033, aber seltener. Diese Dokumente haben eine besondere Papierstruktur mit Sicherheitsfasern. Falsche Papiermuster zeigen oft ungleichmäßiges Material, fehlende Sicherheitsfasern oder unsaubere Übergänge zwischen gedruckten Bereichen. Wenn Sie auf ein älteres Format treffen, überprüfen Sie extra sorgfältig, ob das Material echt wirkt und ob die Druckqualität in guter Auflösung vorliegt.

Sie haben Zweifel an einem Führerschein? So handeln Sie richtig

Wenn Sie einem Führerschein begegnen, der Ihnen verdächtig vorkommt, sollten Sie sofort handeln. Ein Fake-Führerschein ist nicht nur eine Frage der Identität, sondern kann auch erhebliche rechtliche Konsequenzen für Sie haben, falls Sie ihn unwissentlich akzeptieren. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie schnell und sicher vorgehen.

Egal ob Sie als Arbeitgeber einen Kandidaten prüfen, als Makler einen Mieter überprüfen oder einfach als Privatperson einen Bekannten durchleuchten möchten: Diese Schritte helfen Ihnen, sicherzustellen, dass der Führerschein echt ist.

15 Jahre

Gültigkeitsdauer eines modernen Kartenführerscheins

Kartenführerscheine ab dem 19. Januar 2013

Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV), § 25 und Anlage 8

bis 19.01.2033

Übergangsfrist für alte Papiermuster

Papiermuster (grau/rosa) müssen bis spätestens dahin umgetauscht werden

BMDV Besitzstand und Übergansregelungen

  • Zunächst selbst überprüfen: Sichtmerkmale kontrollieren

    Schauen Sie sich den Führerschein unter guten Lichtverhältnissen an. Achten Sie darauf, dass alle erforderlichen Angaben vorhanden sind: Name, Vorname, Geburtsdatum und -ort, die Nummer des Führerscheins, das Ablaufdatum, die Name der Ausstellungsbehörde, ein deutliches Lichtbild und eine Unterschrift. Das Plastikkärtchen sollte seit 2013 modern wirken, mit guter Druckqualität und ohne Kratzer, die nicht natürlich wirken. Alte Papiermuster (grau/rosa) sind noch bis 2033 gültig, aber deutlich leichter zu fälschen. Fragen Sie sich: Wirkt die Beschriftung verschwommen oder merkwürdig angebracht?

  • Das Gültigkeitsdatum überprüfen

    Ein moderner Kartenführerschein (ab 2013) ist 15 Jahre lang gültig. Schauen Sie auf das Ablaufdatum: Liegt es in der Zukunft? Wenn das Dokument abgelaufen ist, ist es ungültig, unabhängig davon, ob es echt oder gefälscht ist. Das ist ein einfacher, aber häufig übersehener Kontrollpunkt. Notieren Sie sich das Datum und vergleichen Sie es mit dem heutigen Datum.

  • Eine Verifizierung online anfordern oder die Behörde kontaktieren

    Wenn Sie unsicher sind, können Sie die zuständige Fahrerlaubnisbehörde in dem Bundesland kontaktieren, das auf dem Führerschein angegeben ist. Diese Behörde hat Zugriff auf die offiziellen Datenbanken und kann überprüfen, ob die Nummer und die Daten des Führerscheins dort registriert sind. Das ist der sichere Weg, um Gewissheit zu haben. Geben Sie der Behörde die Nummer des Führerscheins und die Daten der Person an.

  • Bei Verdacht: Dokumentieren und melden

    Wenn Sie verdächtige Merkmale entdecken oder die Behörde bestätigt, dass der Führerschein nicht registriert ist, halten Sie fest, was Sie gefunden haben. Notieren Sie Datum, Uhrzeit, Namen der Person und alle Besonderheiten, die Ihnen aufgefallen sind. Melden Sie das der zuständigen Polizeibehörde (bei Ihrem örtlichen Revier) oder der Staatsanwaltschaft. Falls Sie bereits eine geschäftliche Beziehung zu dieser Person eingegangen sind, benachrichtigen Sie auch Ihren Rechtsanwalt oder Ihren Compliance-Beauftragten.

  • Ihre Sorgfaltspflicht dokumentieren

    Wichtig: Halten Sie fest, dass Sie den Führerschein überprüft haben. Ein kurzer Vermerk in Ihren Unterlagen (Datum, Name der Person, Nummern, Ihr Ergebnis der Überprüfung) schützt Sie selbst. Falls später herauskommt, dass die Person mit einem Fake-Dokument arbeitet, können Sie nachweisen, dass Sie eine angemessene Kontrollpflicht erfüllt haben. Das ist besonders wichtig für Arbeitgeber, Makler und Finanzdienstleister.

Darf ich einen Führerschein zur Überprüfung verlangen?

Ja, Sie dürfen einen Führerschein anfordern, wenn Sie die Fahrtauglichkeit oder Identität einer Person überprüfen möchten. Das ist besonders wichtig bei der Personalvermietung, bei Versicherungsabschlüssen, bei Mietverträgen oder beim Kauf von Fahrzeugen.

Der Führerschein ist in Deutschland ein amtliches Dokument, das von den zuständigen Fahrerlaubnisbehörden ausgestellt wird. Sie sollten jedoch wissen, welche Angaben dort stehen müssen und wie lange das Dokument gültig ist.

15 Jahre

Gültigkeitsdauer

Kartenführerscheine ab 19. Januar 2013

Bundesrepublik Deutschland (zuständige Fahrerlaubnisbehörde) / Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV)

  • Wann haben Sie das Recht zu fragen?

    Sie dürfen einen Führerschein anfordern, wenn es einen legitimen Grund gibt. Arbeitgeber können ihn bei Positionen anfordern, bei denen Fahren erforderlich ist. Versicherungen benötigen ihn zur Risikobewertung. Vermieter können ihn als Teil der Ausweisüberprüfung verlangen. Autohändler müssen ihn sehen, um sicherzustellen, dass der Käufer fahren darf.

  • Welche Angaben muss der Führerschein enthalten?

    Ein gültiger Führerschein zeigt den Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Geburtsort des Inhabers. Darüber hinaus finden Sie das Ausstellungsdatum, das Ablaufdatum, den Namen der zuständigen Behörde und die Nummer des Führerscheins. Ein aktuelles Lichtbild und die Unterschrift des Inhabers sind ebenfalls erforderlich. Außerdem sind die Fahrerlaubnisklassen aufgeführt, die angeben, welche Fahrzeugtypen die Person fahren darf.

  • Wie lange ist ein Führerschein gültig?

    Kartenführerscheine, die nach dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, sind 15 Jahre lang gültig. Ältere Papiermuster unterliegen Übergangsfeiisten und müssen bis 2033 umgetauscht werden. Überprüfen Sie das Ablaufdatum auf der Vorderseite des Dokuments, um sicherzustellen, dass es noch gültig ist.

  • Worauf sollten Sie bei der Überprüfung achten?

    Kontrollieren Sie zunächst, ob das Ablaufdatum überschritten ist. Vergleichen Sie das Lichtbild mit dem Gesicht der Person, die den Führerschein vorlegt. Achten Sie auf ungewöhnliche Abweichungen oder Beschädigungen am Dokument. Überprüfen Sie, dass alle erforderlichen Felder ausgefüllt sind und die Unterschrift vorhanden ist. Bei Zweifeln können Sie die Fahrerlaubnisbehörde des betreffenden Bundeslandes kontaktieren.

  • Datenschutz bei der Speicherung

    Wenn Sie einen Führerschein einsehen, halten Sie sich an die DSGVO. Erfassen Sie nicht mehr Daten als nötig. Die bloße Überprüfung ist zulässig, aber die Speicherung von Kopien sollte begrenzt sein und nur für den verfolgten Zweck erfolgen. Löschen Sie diese Daten, sobald Sie sie nicht mehr benötigen.

So wird ein gültiger Führerschein in Deutschland ausgestellt

Ein echter Führerschein durchläuft eine klare behördliche Abwicklung. Wir zeigen Ihnen, wie die zuständige Fahrerlaubnisbehörde vorgeht und welche Schritte erforderlich sind, um ein echtes Dokument zu erkennen.

  1. Antragstellung bei der Fahrerlaubnisbehörde

    Der Antragsteller reicht seinen Antrag bei der für seinen Wohnort zuständigen Fahrerlaubnisbehörde ein. Die Behörde verlangt neben dem Antrag typischerweise einen Personalausweis oder Reisepass, ein biometrisches Lichtbild, einen Nachweis über die bestandene theoretische und praktische Prüfung sowie ein Erste-Hilfe-Attest.

  2. Datenüberprüfung und Gültigkeitsprüfung

    Die Behörde prüft die eingereichten Unterlagen auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Sie vergewissert sich, dass der Antragsteller die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und keine Eintragungen vorliegen, die eine Fahrerlaubnis ausschließen. Erst dann wird der Führerschein beauftragt.

  3. Bestellung und Herstellung des Kartenführerscheins

    Nach Genehmigung wird der Führerschein in Kartenform hergestellt. Diese modernen Dokumente enthalten gesicherte Sicherheitsmerkmale und werden von spezialisierten Herstellern produziert, um Fälschungen auszuschließen.

  4. Eintrag aller obligatorischen Daten

    Der fertige Führerschein wird mit allen gesetzlich erforderlichen Angaben versehen: Name, Vorname, Geburtsdatum und Geburtsort, Ausstellungsdatum, Ablaufdatum, Name der Ausstellungsbehörde, Nummer des Führerscheins, Lichtbild, Unterschrift des Inhabers und die Fahrerlaubnisklassen.

  5. Abholung oder Versand durch die Behörde

    Der beantragter wird vom Antragsteller abgeholt oder von der Behörde versendet. Der echte Führerschein wird immer von der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde direkt an den berechtigten Inhaber ausgegeben oder übermittelt.

Wie lange ist Ihr Führerschein eigentlich noch gültig?

Der Führerschein ist kein Dokument, das ein Leben lang hält. Je nachdem, wann Sie ihn bekommen haben, gelten unterschiedliche Fristen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie herausfinden, ob Ihr Dokument noch gültig ist oder ob Umtausch ansteht.

15 Jahre

Gültigkeitsdauer Kartenführerschein

bis 19.01.2033

Übergangsfrist für Papiermuster

  • Kartenführerschein seit 2013: 15 Jahre Gültigkeit

    Seit Januar 2013 gelten die neuen Plastikkarten. Sie sind immer 15 Jahre lang gültig. Das Ablaufdatum finden Sie auf der Vorderseite des Führerscheins. Danach müssen Sie einen neuen beantragen, auch wenn Sie noch fahren möchten.

  • Alte Papiermuster: Umtausch bis 2033

    Haben Sie noch einen grauen oder rosa Papierschein? Diese Modelle durften bis zum 19. Januar 2033 weitergenuzt werden. Das ist eine Übergangsfrist. Wer noch einen Papierführerschein hat, sollte frühzeitig einen neuen Kartenführerschein beantragen, um Ärger zu vermeiden.

  • Das Ablaufdatum kontrollieren

    Schauen Sie auf die Vorderseite Ihres Kartenführerscheins: Dort steht unter dem Punkt "Ablauf der Gültigkeit" das exakte Datum. Ist dieses Datum überschritten, dürfen Sie nicht mehr fahren. Allerdings gibt es für Umtausch oder Verlängerung kein separates Formular: Sie müssen einen komplett neuen Führerschein bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde beantragen.

  • Wer stellt einen neuen Führerschein aus?

    Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde Ihres Bundeslandes ist Ihre erste Anlaufstelle. Das ist in der Regel die Führerscheinstelle bei der Kreisverwaltung oder im Straßenverkehrsamt. Sie prüft, ob alles vorliegt, und stellt den neuen Kartenführerschein aus.

Was ist der Unterschied zwischen Führerschein und Personalausweis?

Der Führerschein und der Personalausweis sehen sich oberflächlich ähnlich, erfüllen aber völlig unterschiedliche Aufgaben. Wenn Sie eine Person überprüfen, die sich als Fahrer ausweist, müssen Sie wissen, was Sie in die Hand bekommen und worauf Sie achten sollten.

Der Personalausweis bescheinigt die Identität und Staatsangehörigkeit. Der Führerschein bescheinigt, dass der Inhaber zum Führen bestimmter Fahrzeugklassen berechtigt ist. Ein Personalausweis macht Sie nicht zum Autofahrer, genauso wenig wie ein Führerschein die Identität hinreichend nachweist.

  • Der Führerschein ist kein Ausweisdokument

    Der Führerschein wurde über Jahrzehnte von Behörden und Unternehmen als Ausweisdokument akzeptiert, weil er Lichtbild und Unterschrift enthält. Das war ein Gewohnheitsrecht, keine rechtliche Grundlage. Seit Jahren wird dieser Missbrauch eingedämmt. Banken, Versicherungen und Vermieter verlangen inzwischen ausdrücklich den Personalausweis oder Pass. Der Führerschein zeigt nur: Diese Person darf Auto oder Motorrad fahren. Mehr nicht.

  • Der Personalausweis beweist, wer jemand ist

    Der Personalausweis ist das offizielle Identitätsdokument der Bundesrepublik. Er belegt Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Wohnort und deutsche Staatsangehörigkeit. Wenn Sie eine Person überprüfen – ob als Arbeitgeber, Vermieter, Bank oder Privatperson – ist der Personalausweis das Dokument, auf das Sie hinarbeiten sollten. Der Führerschein ersetzt ihn nicht.

  • Format und Gültigkeitsdauer unterscheiden sich

    Der Führerschein ist eine Plastikkarte und bleibt (im modernen Format) 15 Jahre gültig. Der Personalausweis ist ebenfalls eine Plastikkarte und bleibt 10 Jahre lang gültig (für Erwachsene ab 24 Jahren). Manchmal sehen Verbraucher einen alten Papiermuster-Führerschein: Das ist ein grau-rosa Dokument aus der Zeit vor 1999. Diese Scheine gelten noch bis Ende 2033, verlieren aber ständig an Akzeptanz.

  • Wann der Führerschein relevant ist

    Der Führerschein interessiert Sie als Vermieter, Arbeitgeber oder Bank kaum. Relevant wird er nur, wenn die Person tatsächlich fahren soll: beim Autokauf, beim Mietwagenvertrag, beim Einstellung für Fahrtätigkeiten oder wenn Sie selbst fahren lassen möchte und die Fahrerlaubnis prüfen. Als Identitätsnachweis taugt er nicht.

  • Praktischer Tipp bei der Überprüfung

    Wenn Sie jemanden überprüfen, verlangen Sie den Personalausweis. Wenn die Person sagt, sie habe nur den Führerschein dabei, bedeutet das: Sie können nicht feststellen, wer diese Person wirklich ist. Das ist ein Warnsignal, kein Grund weiterzumachen. Echte Identität nachzuweisen ist nicht optional.

Führerschein verifizieren

Häufig gestellte Fragen zum Führerschein

Ein Führerschein ist in Deutschland zwischen 10 und 15 Jahre gültig, je nachdem wann er ausgestellt wurde. Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, gelten unbegrenzt, müssen aber dennoch erneuert werden, wenn sie abgelaufen sind. Seit 2013 müssen neue Führerscheine alle 15 Jahre verlängert werden.

Es gibt verschiedene Führerscheinklassen wie AM (Mopeds), A1 und A2 (Motorräder), B (Pkw), C (Lastkraftwagen) und D (Busse). Jede Klasse berechtigt dich, bestimmte Fahrzeugtypen zu fahren. Die Anforderungen wie Mindestalter und Schulungsstunden unterscheiden sich je nach Kategorie erheblich.

Die Kosten für einen Führerschein liegen üblicherweise zwischen 1.500 und 2.500 Euro, variieren aber je nach Fahrschule und Region. Darin enthalten sind Verwaltungsgebühren, Theorieunterricht, Fahrstunden und die Prüfungsgebühren. Wenn du mehrere Versuche brauchst, können die Kosten entsprechend höher ausfallen.

Ein echter Führerschein hat ein Hologramm mit einem Porträt und ein Wasserzeichen, die unter Licht sichtbar sind. Die Karte ist aus Kunststoff und trägt die EU-Flagge oben links. Ein gefälschter Führerschein weist Kratzer, unscharfe Drucke oder fehlende Sicherheitsmerkmale auf.

Du musst zur zuständigen Führerscheinstelle (Fahrerlaubnisbehörde) gehen und einen Antrag auf Neuausstellung stellen. Bring einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, ein biometrisches Passfoto und eine eidesstattliche Versicherung mit. Die Neuausstellung dauert meist einige Tage und kostet etwa 30 bis 50 Euro.

Ja, du darfst mit einem gültigen ausländischen Führerschein in Deutschland fahren, solange dieser anerkannt ist und du mindestens den erforderlichen Mindestanforderungen entsprichst. Allerdings solltest du eine beglaubigte Übersetzung dabei haben, falls die Behörden diese verlangen. Nach sechs Monaten Wohnsitz in Deutschland musst du deinen Führerschein umwandeln oder einen deutschen beantragen.

Die theoretische Ausbildung dauert in der Regel 4 bis 6 Wochen mit zwei Unterrichtsstunden pro Woche. Die praktische Ausbildung mit Fahrstunden variiert stark und dauert normalerweise 2 bis 4 Monate, je nachdem wie schnell du lernst. Insgesamt solltest du mit einer Gesamtdauer von 2 bis 6 Monaten rechnen.

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