TÜV-Plakette prüfen: Echtheit in wenigen Sekunden erkennen

TÜV-Plakette prüfen: Gültigkeitsdatum, Prüfnummer und Siegel kontrollieren. Für Arbeitgeber, Banken und Käufer. Ohne Abonnement, zahlen Sie pro Nutzung.

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Wer stellt die TÜV-Plakette aus und wofür braucht man sie

Die TÜV-Plakette ist das Ergebnis einer bestandenen Hauptuntersuchung. Sie wird von den nach Landesrecht zuständigen Behörden oder von Personen ausgestellt, die zur Durchführung von Hauptuntersuchungen berechtigt sind. Die Plakette zeigt an, bis wann ein Fahrzeug spätestens erneut zur Untersuchung vorgeführt werden muss.

Wenn Sie ein Auto überprüfen, das seinem Besitzer oder seiner Besitzerin gehört, werden Sie diese runde Plakette auf dem hinteren Nummernschild finden. Sie ist ein klares Zeichen dafür, dass das Fahrzeug die technische Hauptuntersuchung bestanden hat.

  • Ausgestellt von autorisierten Stellen

    Die Plakette wird nur von nach Landesrecht zuständigen Behörden oder von Prüforganisationen ausgegeben, die gesetzlich zur Durchführung von Hauptuntersuchungen berechtigt sind.

  • Gültig bis zum angegebenen Monat

    Die Plakette trägt eine Jahreszahl und Monatszahlen am Rand. Sie wird ungültig mit dem Ablauf des angegebenen Monats. Bei Mängeln kann eine Verlängerung um einen Monat gewährt werden.

  • Erforderlich nach StVZO

    Die rechtliche Grundlage ist die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), insbesondere § 29 und Anlage IX. Jedes in Deutschland zugelassene Fahrzeug benötigt diese Plakette.

Das erkennst du an einer echten TÜV-Plakette

Die TÜV-Plakette ist klein, aber unverwechselbar. Jede echte Plakette hat bestimmte Merkmale, die du schnell überprüfen kannst. Schau dir dein Auto an: Sitzt die Plakette oben rechts am hinteren Kennzeichen?

  • Runde Form, exakt 35 Millimeter Durchmesser

    Keine eckig, keine größer oder kleiner. Die runde Form ist seit Jahrzehnten Standard und lässt sich nicht einfach fälschen.

  • Jahreszahl in der Mitte des Kreises

    Dort steht immer die zweistellige Jahreszahl, zum Beispiel 25 oder 26. Diese Ziffer ist deutlich sichtbar und wird jedes Jahr aktualisiert.

  • Monatszahlen 1 bis 12 am äußeren Rand

    Rund um die Plakette herum laufen die Monatsziffern. Das ist kein Zufall: So kannst du sofort sehen, bis zu welchem Monat die nächste Untersuchung fällig ist.

  • Farbcode für das Prüfjahr

    Jedes Jahr hat eine andere Farbe: Das ist die einfachste Kontrolle für Polizisten und Ordnungsamt. Kennst du die aktuelle Farbe? Das sollte deine Plakette haben.

  • Schwarze Markierungen zwischen 11 und 1

    Am Rand der Plakette siehst du immer schwarze Balken genau neben den Ziffern 11, 12 und 1. Diese Markierungen sind ein Sicherheitsmerkmal und zeigen an, bis wann du fahren darfst.

  • Gut lesbar, nicht verwischt oder abgelöst

    Eine echte Plakette sitzt fest auf dem Kennzeichen und ist lesbar, auch wenn das Auto älter ist. Löst sich die Plakette ab oder ist der Druck verschwommen, stimmt etwas nicht.

  • Ausgestellt von einer amtlichen Prüfstelle

    Die Plakette kommt nur von einer nach Landesrecht zuständigen Behörde oder von einem berechtigten TÜV, DEKRA oder ähnlichen Sachverständigen. Privatpersonen stellen sie nicht aus.

Warum die TÜV-Plakette kontrollieren, bevor Sie das Auto akzeptieren

Die TÜV-Plakette zeigt an, ob ein Fahrzeug die Hauptuntersuchung bestanden hat und verkehrstauglich ist. Wenn Sie ein Auto kaufen, anmieten oder als Arbeitgeber die Flotte kontrollieren, ist diese Plakette der schnellste Anhaltspunkt dafür, ob der Wagen rechtlich auf der Straße fahren darf. Eine abgelaufene oder gefälschte Plakette bedeutet: Der Halter verstößt gegen die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, und Sie könnten haften, wenn Sie das Fahrzeug trotzdem nutzen oder weitergeben.

Im privaten Gebrauchtwagenkauf passiert es häufig, dass Verkäufer die Gültigkeit der Plakette übersehen oder bewusst verschleiern. Bei Mietwagen und Leasingfahrzeugen ist ein Blick auf die Plakette Teil der grundlegenden Übergabekontrolle. Makler und Vermieter sollten Fahrzeuge von Kandidaten ebenfalls überprüfen, wenn diese zum Besichtigungstermin fahren. Ein unauffälliger Check schützt Sie vor rechtlichen Problemen und signalisiert dem Gegenüber, dass Sie genau hinschauen.

Wie erkenne ich eine echte TÜV-Plakette in zwei Minuten?

Sie sehen eine runde Plakette auf dem hinteren Kennzeichen Ihres Autos? Gut. Aber ist sie noch gültig und wurde sie von einer berechtigten Stelle ausgestellt? Hier sind die vier schnellsten Checks, um sicherzustellen, dass Sie nicht mit einer ungültigen oder gefälschten Plakette unterwegs sind.

  1. Form und Größe prüfen: Kreis, nicht Sechseck

    Eine echte Prüfplakette ist immer rund mit einem Durchmesser von 35 Millimetern. Alte sechseckige Plaketten für die Abgasuntersuchung (AU) gibt es seit 2010 nicht mehr. Wenn Sie etwas anderes sehen, ist das ein klares Warnsignal.

  2. Jahreszahl und Monatszahlen kontrollieren

    In der Mitte der Plakette steht eine zweistellige Jahreszahl. Rund herum sind die Ziffern 1 bis 12 für die Monate angeordnet. Eine schwarze Markierung zeigt auf den Monat, in dem das Fahrzeug spätestens zur nächsten Hauptuntersuchung muss. Ist diese Markierung bei den Positionen 11, 12 oder 1? Das ist normal. Fehlen dagegen Ziffern oder ist die Anordnung unregelmäßig, ist die Plakette gefälscht.

  3. Die Farbe dem Gültigkeitsjahr zuordnen

    Die Farbe der Plakette ändert sich nach Durchführungsjahr. Das ist kein Zufall, sondern ein Sicherheitsmerkmal. Ein Blick auf das Anlageverzeichnis der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung zeigt Ihnen, welche Farbe für welches Jahr vorgesehen ist. Passt die Farbe nicht zur eingeprägten Jahreszahl, stimmt etwas nicht.

  4. Gültigkeitszeitraum prüfen

    Die Prüfplakette wird ungültig mit Ablauf des angegebenen Monats. Wenn die aktuelle Markierung auf einen Monat zeigt, der bereits vorbei ist, darf das Fahrzeug nicht mehr in diesem Zustand fahren. Die Hauptuntersuchung ist dann fällig. Bei Mängeln ist manchmal eine einmalige Verlängerung um einen Monat möglich, aber das muss die TÜV-Stelle vermerkt haben.

  5. Im Zweifelsfall beim TÜV nachfragen

    Sie können jede größere TÜV-Stelle fragen, ob eine Plakette echt ist. Das geht oft telefonisch. Nennen Sie die Farbe, die Jahreszahl und den Monat, und sie können Ihnen schnell sagen, ob die Daten passen.

Sie möchten sichergehen, dass Ihre Papiere korrekt sind?

Eine echte Prüfplakette ist ein Zeichen dafür, dass Ihr Fahrzeug technisch geprüft wurde. Haben Sie Zweifel an anderen Dokumenten wie dem Fahrzeugbrief oder der Zulassungsbescheinigung, können Sie diese ebenfalls verifizieren lassen.

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So erkennen Sie eine gefälschte TÜV-Plakette sofort

Die TÜV-Plakette ist täglich sichtbar auf der Windschutzscheibe: Betrüger wissen das und produzieren Fälschungen, die auf den ersten Blick echt wirken. Hier sind die Details, die eine Fälschung verraten.

Die zuständigen Behörden und anerkannten Prüforganisationen folgen strikten Vorgaben nach § 29 StVZO. Alles, was davon abweicht, ist ein Indiz für Betrug.

  • Die Form ist nicht perfekt rund oder der Durchmesser stimmt nicht

    Eine echte TÜV-Plakette hat exakt 35 mm Durchmesser und ist kreisrund. Echte Prägungen entstehen durch industrielle Stanzer, die keine Toleranzen erlauben. Wenn die Ränder unregelmäßig sind, abgeflacht oder der Kreis oval wirkt, ist das ein klares Zeichen für eine Fälschung oder eine im Druckverfahren hergestellte Kopie.

  • Die Jahreszahl in der Mitte fehlt oder ist falsch formatiert

    Die Jahreszahl muss in der Mittels der Plakette lesbar sein (z.B. '25' für 2025). Bei Fälschungen ist diese oft zu klein, fehlerhaft gedruckt oder mit falscher Schriftart. Die offizielle Herstellung nutzt spezielle Druckplatten, die keine Ungenauigkeiten dulden.

  • Die Monatszahlen am Rand sind ungleichmäßig oder unleserlich

    Alle Monate von 1 bis 12 müssen in regelmäßigen Abständen um den Rand angeordnet sein. Bei gefälschten Plaketten sind diese oft verzerrt, ungleich groß oder so matt gedruckt, dass sie kaum zu sehen sind. Echte Plaketten haben eine scharfe, gleichmäßige Prägung oder Druck.

  • Die schwarzen Markierungen bei 11-12-1 fehlen oder sind verwischt

    Jede echte Plakette hat schwarze Markierungslinien bei den Monaten 11, 12 und 1. Das ist das Erkennungszeichen für Fahrzeuge, deren Hauptuntersuchung in diesen Wintermonaten fällig ist. Wenn diese Markierungen fehlen, krumm angebracht oder verwischt sind, handelt es sich um eine Fälschung.

  • Die Farbe passt nicht zum Prüfjahr

    Die TÜV-Plaketten haben je nach Prüfjahr eine bestimmte Farbe (nach § 29 StVZO und Anlage IX). Eine Plakette, deren Farbe nicht zum angegebenen Jahr passt, ist unmöglich echt. Betrüger nehmen oft alte Plaketten-Muster oder drucken in beliebigen Farben. Ein Vergleich mit aktuellen Muster zeigt sofort den Fehler.

  • Die Plakette ist zu flach oder hat keine Tiefenwirkung

    Echte TÜV-Plaketten sind geprägt oder mit einer speziellen Oberflächenbearbeitung hergestellt. Sie haben eine fühlbare Struktur und eine räumliche Tiefe. Gedruckte Fälschungen wirken völlig flach. Wenn Sie mit dem Finger über die Plakette fahren und nichts fühlen, ist das ein sicheres Indiz für Betrug.

  • Der Gültigkeitsmonat ist bereits abgelaufen

    Die Plakette zeigt an, bis wann das Fahrzeug zur Hauptuntersuchung vorgeführt werden muss. Abgelaufen heißt: Der Monat ist vorbei. Eine gültige Plakette kann nicht älter als der aktuelle Monat sein. Wer eine abgelaufene Plakette nutzt, riskiert ein Bußgeld und eine Verwarnungsgebühr.

  • Die Herkunft und das Prüfzeichen der Behörde fehlen

    Echte Plaketten werden von nach Landesrecht zuständigen Behörden oder von zur Hauptuntersuchung berechtigten Personen und Organisationen ausgegeben. Eine Plakette ohne erkennbare Herkunft oder ohne das offizielle Prüfzeichen ist verdächtig. Sie können die Echtheit immer bei der Behörde überprüfen, die das Auto untersucht haben soll.

Wie unterscheidet sich eine echte TÜV-Plakette von einer gefälschten?

Die TÜV-Plakette klebt auf dem hinteren Kennzeichen jedes Fahrzeugs und bestätigt, dass die Hauptuntersuchung bestanden wurde. Beim Ankauf eines Gebrauchtwagens, bei der Übernahme eines Mietfahrzeugs oder beim Überprüfen eines Kandidaten, der sein eigenes Auto vorstellt, sollten Sie wissen, woran Sie eine echte Plakette erkennen und welche Warnsignale auf eine Fälschung hindeuten.

Echte TÜV-Plakette

Eine originale Plakette zeigt diese Merkmale:

  • Kreisform mit exakt 35 Millimeter Durchmesser, optimal auf dem hinteren Kennzeichen positioniert
  • Jahreszahl deutlich in der Mitte sichtbar (beispielsweise 2026), darunter der Monat, bis wann die nächste Untersuchung fällig ist
  • Farbcodierung nach Prüfjahr: Blau, Orange, Grün oder Rot (die Farbe wechselt alle vier Jahre)
  • Schwarze Markierungen im Bereich 11, 12 und 1 Uhr, um Manipulationen zu erschweren
  • Hochglanz-Finish, das bei Lichteinfall glänzt und nicht matt wirkt; die Oberfläche fühlt sich glatt und unverletzbar an
  • Prägedruck und Sicherheitslinien sind scharf und detailliert, nicht verschwommen oder gekratzt

Verdächtige oder gefälschte Plakette

Achten Sie auf diese Zeichen eines Betrugs:

  • Abweichende Größe oder unregelmäßige kreisförmige Form; die Plakette wirkt oval oder verzerrt
  • Farbton passt nicht zu den bekannten Jahrgängen oder wirkt ausgeblichen, fleckig oder mit ungleichmäßiger Färbung
  • Jahreszahl oder Monat sind verschwommen, schlecht lesbar oder mit Klebstoff überschmiert
  • Oberflächenstruktur wirkt dünn, zerkratzt oder abgelöst; bei Druck bricht die Plakette ab
  • Schwarze Markierungen sind unscharf, fehlen teilweise oder befinden sich an falscher Position
  • Ablösbarkeit: Eine echte Plakette sitzt fest auf dem Kennzeichen; eine gefälschte lässt sich leicht abheben oder wölbt sich ab

Wie verbreitet sind gefälschte TÜV-Plaketten wirklich?

Gefälschte TÜV-Plaketten sind ein Problem, das Behörden und Prüforganisationen ernst nehmen. Allerdings gibt es in den verfügbaren öffentlichen Quellen keine zuverlässigen statistischen Daten, die eine genaue Bezifferung des Ausmaßes ermöglichen.

Was wir wissen: Die Plakette wird ausschließlich von zur Hauptuntersuchung berechtigten Personen und Behörden ausgegeben, die nach Landesrecht zuständig sind. Jede genuine Prüfplakette folgt strengen Vorgaben in Form, Farbe und Beschriftung. Abweichungen davon sind ein erstes Erkennungszeichen.

So erkennen Sie eine manipulierte TÜV-Plakette

Fälscher arbeiten mit erstaunlich einfachen Tricks bei TÜV-Plaketten. Manche kleben die Originalplakette einfach auf ein älteres Fahrzeug, andere drucken bunte Kopien zu Hause aus. Wenn Sie ein Fahrzeug prüfen oder ein Auto kaufen, sollten Sie wissen, womit Betrüger versuchen, Sie über den Tisch zu ziehen.

Die Plakette muss rund sein (35 mm Durchmesser) und trägt die Jahreszahl in der Mitte sowie die Monatszahlen 1 bis 12 am Rand. Schwarze Markierungen deuten auf die Prüfmonate hin. Wer diese Merkmale kennt, entlarvt die gängigsten Fälschungen sofort.

  • Abgelöste Plakette vom anderen Auto

    Der Klassiker: Die Person hat eine echte Plakette von einem anderen Fahrzeug abgelöst und auf den Wagen geklebt, den sie verkaufen oder vorstellen möchte. Das Material unter der Plakette wirkt dann manchmal anders, die Klebestelle sitzt nicht bündig auf der Scheibe, oder es zeigen sich kleine Kratzer und Verschleißspuren.

  • Fotokopie oder farbiger Ausdruck

    Billige Methode: Einfach scannen, drucken und aufkleben. Diese Plakettenersatzstoffe wirken flach und glanzlos, während echte Plaketten eine plastische Oberflächenstruktur haben. Auch die Farben wirken bei Kopien oft zu gesättigt oder verblasst. Ein Blick aus verschiedenen Blickwinkeln offenbart schnell, dass da kein echter Kunststoffkörper sitzt.

  • Monatszahl manipuliert

    Der Fälscher will Zeit gewinnen und überklebt die aktuelle Monatszahl mit einer anderen oder übermalt sie. Schauen Sie genau hin: Echte Markierungen sind scharf und sauber, nachträgliche Übermalungen wirken verwischt oder haben unsaubere Ränder. Die schwarzen Markierungen bei 11, 12 und 1 sollten originalgetreu in Lage und Form entsprechen.

  • Unglaubwürdige Farbkombination

    Jedes Jahr hat TÜV-Plaketten eine andere Farbe (oben ein Streifen in Jahresfarbe, unten weiß). Wenn die Plakette in einer Farbe auftaucht, die überhaupt nicht zum angegebenen Jahr passt, ist definitiv etwas faul. Machen Sie sich schnell die Farbreihenfolge vertraut oder prüfen Sie nachschlagewerke: eine grüne Plakette etwa kann nicht aus 2024 stammen, wenn Grün in diesem Jahr nicht vorgesehen ist.

  • Jahreszahl unleserlich oder verschwommen

    Bei echten Plaketten sitzt die große Jahreszahl präzise in der Mitte und ist kristallklar lesbar. Ist die Zahl verschwommen, schief, zu klein oder mit Korrekturtape überarbeitet, deutet das auf einen schmutzigen Job hin. Die Zahl wurde entweder abgekratzt und übermalt oder das ganze Etikett ist eine schlechte Fälschung.

  • Rund/elliptisch gemischte Form

    Eine echte Plakette ist exakt rund mit einem Durchmesser von 35 mm. Sieht die Form etwas verbeult, elliptisch oder asymmetrisch aus, war wahrscheinlich jemand mit der Schere oder dem Stanzwerkzeug nicht sauber. Das ist ein starkes Zeichen für Heimarbeit statt Originalherstellung.

  • Klebstoff und Haftung prüfen

    Echte Plaketten sind fest mit der Windschutzscheibe verbunden und lassen sich nicht einfach abheben. Sitzt die Plakette locker, lässt sie sich mit dem Fingernagel abheben oder klebt sie über einen Fremdobjekt statt direkt auf Glas, ist sie garantiert nicht original. Der Klebstoff darf auch keine ölige oder klebrige Rückstände auf der Scheibe hinterlassen.

  • Material wirkt dünn und papierig

    Original-Plaketten bestehen aus strapazierfähigem Kunststoff mit einer gewissen Dicke und Stabilität. Fälschungen aus Papier oder billiger Folie fühlen sich beim Hinschauen bereits dünn und fragil an. Das Material verbindert schnell, wenn Sie versuchen, es zu biegen oder es Nässe ausgesetzt ist. Ein kurzer Fingertipp offenbart die minderwertige Haptik.

Sie haben Zweifel an der TÜV-Plakette? So reagieren Sie richtig

Eine TÜV-Plakette mit Ungereimtheiten kann bedeuten, dass das Fahrzeug die Hauptuntersuchung nicht bestanden hat oder dass jemand versucht, Sie zu täuschen. Wie Sie vorgehen, hängt davon ab, ob Sie als Käufer, Arbeitgeber oder Vermieter damit konfrontiert werden.

  • Prüfen Sie, ob die Plakette den Merkmalen entspricht

    Schauen Sie sich an, ob die Plakette rund ist, einen Durchmesser von 35 mm hat und in der Mitte eine klare Jahreszahl trägt. Am Rand müssen die Monatszahlen 1 bis 12 sichtbar sein. Die Farbe ändert sich je nach Prüfjahr. Schwarze Markierungen befinden sich bei den Positionen 11, 12 und 1. Stimmt etwas davon nicht überein, ist das ein Hinweis auf eine Fälschung.

  • Überprüfen Sie das Ablaufdatum

    Die Plakette zeigt den Monat an, bis zu dem das Fahrzeug spätestens zur nächsten Hauptuntersuchung vorgeführt werden muss. Hat dieser Monat bereits stattgefunden, ist die Plakette ungültig. Wenn Sie ein Auto kaufen möchten und die Plakette deutlich älter wirkt als das Fahrzeug selbst, fragen Sie nach, wann die letzte Prüfung durchgeführt wurde.

  • Fordern Sie den Nachweis der berechtigten Stelle an

    Die TÜV-Plakette darf nur von einer nach Landesrecht zuständigen Behörde oder von zur Durchführung der Hauptuntersuchung berechtigten Personen angebracht werden. Wenn Sie Zweifel haben, fragen Sie die Person, die das Fahrzeug anbietet, nach dem Prüfbericht oder dem Prüfprotokoll. Diese Unterlagen sollten die Prüfung dokumentieren.

  • Kontaktieren Sie im Zweifelsfall die zuständige Behörde

    Falls Sie bei einem Kauf oder einer Vermietung unsicher sind, können Sie die örtliche Zulassungsstelle oder das TÜV-Büro kontaktieren, das die Plakette ausgegeben hat. Geben Sie das Kennzeichen an. So lässt sich überprüfen, ob die Prüfung tatsächlich stattgefunden hat.

  • Dokumentieren Sie Ihre Bedenken schriftlich

    Wenn Sie ein Fahrzeug kaufen oder mieten und die Plakette ungültig oder verdächtig wirkt, halten Sie fest, was Sie beobachtet haben: Datum, Uhrzeit, Farbe, Zustand der Plakette, Namen der beteiligten Personen. Bei Betrugsverdacht können Sie dies später gegenüber der Polizei oder Ihrer Versicherung geltend machen.

Wer darf Sie um die TÜV-Plakette bitten?

Die TÜV-Plakette (Prüfplakette) ist kein Dokument, das jeder von Ihnen verlangen darf. Sie haben das Recht zu wissen, wer befugt ist, diese Prüfplakette anzufordern.

Die Plakette dokumentiert, dass ein Fahrzeug die Hauptuntersuchung erfolgreich bestanden hat. Sie wird von bestimmten Stellen ausgestellt, und nur diese dürfen Sie korrekt um ihre Vorlage bitten.

  • Welche Behörden dürfen die Plakette verlangen?

    Die zuständigen Behörden nach Landesrecht oder Personen, die zur Durchführung von Hauptuntersuchungen berechtigt sind, dürfen Sie um die Prüfplakette bitten. Das sind typischerweise Prüforganisationen wie der TÜV, die Dekra oder ähnliche anerkannte Unternehmen. Die Polizei im Straßenverkehr kontrolliert die Plakette ebenfalls im Rahmen ihrer Befugnisse.

  • Woran erkennen Sie eine legitime Anfrage?

    Eine seriöse Anfrage kommt von amtlichen Stellen, von einer Prüforganisation bei einer fälligen Untersuchung oder von der Polizei bei einer Verkehrskontrolle. Verlangen Privatpersonen, Makler oder andere Dritte die Plakette, ist Vorsicht geboten. Sie können in diesen Fällen nachfragen, auf welcher gesetzlichen Grundlage diese Anfrage beruht.

  • Was ist mit Käufern oder Vermietern?

    Privatpersonen, die ein Fahrzeug kaufen oder mieten möchten, können Sie zwar bitten, die Plakette zu zeigen, haben aber kein rechtliches Zwangsrecht. Das ist eine praktische Überprüfung im Kaufprozess, um sicherzustellen, dass das Fahrzeug verkehrstauglich ist. Sie entscheiden selbst, ob Sie diese freiwillig vorweisen.

  • Wie lange muss die Plakette gültig sein?

    Die Prüfplakette zeigt den Monat an, bis zu dem das Fahrzeug spätestens zur Hauptuntersuchung vorgeführt werden muss. Sie wird ungültig, wenn dieser Monat abläuft. Wenn bei der Untersuchung Mängel festgestellt werden, kann die Gültigkeit um einen Monat verlängert werden, um diese zu beheben.

So wird die TÜV-Plakette bei der Hauptuntersuchung vergeben

Die TÜV-Plakette erhalten Sie nicht auf dem Postweg oder in einem Büro, sondern direkt von der zur Hauptuntersuchung berechtigten Stelle. Hier ist der Ablauf, wenn der Fahrzeughalter sein Auto vorstellen will.

  1. Die richtige Prüfstelle suchen

    Der Fahrzeughalter wendet sich an eine zur Hauptuntersuchung berechtigte Werkstatt. Das kann der TÜV, Dekra, GTÜ oder eine andere zugelassene Prüforganisation sein. Im Einzelfall prüfen auch amtliche Stellen und Prüfingenieure, soweit sie nach Landesrecht dazu befugt sind.

  2. Fahrzeug zur Untersuchung vorstellen

    Das Fahrzeug wird zu einem regulären Termin in die Prüfstelle gebracht. Die Prüfer führen die Hauptuntersuchung durch und kontrollieren Verschleiß, Sicherheit und Umweltverträglichkeit des Fahrzeugs.

  3. Die Plakette erhalten oder Mängel beheben

    Besteht das Auto die Prüfung, bringt die Prüfstelle die Plakette unmittelbar auf dem Nummernschild an. Gibt es Mängel, erhält der Halter eine Frist zur Beseitigung und kann das Fahrzeug erneut vorstellen.

  4. Gültigkeitszeitraum beachten

    Die Plakette zeigt den Monat, bis zu dem das Fahrzeug zur nächsten Hauptuntersuchung vorgeführt werden muss. Sie wird ungültig mit Ablauf dieses Monats.

Wie lange ist Ihre TÜV-Plakette eigentlich gültig?

Die runde Prüfplakette auf Ihrem Nummernschild zeigt Ihnen den Monat, bis zu dem Sie spätestens zur Hauptuntersuchung müssen. Danach ist sie abgelaufen und Sie fahren illegal.

  • Gültig bis zum Ende des angezeigten Monats

    Die Plakette trägt eine Jahreszahl in der Mitte und Monatszahlen von 1 bis 12 am Rand. Schwarze Markierungen bei 11, 12 und 1 zeigen den Monat an, in dem die nächste Hauptuntersuchung fällig wird. Mit Ablauf dieses Monats erlischt die Gültigkeit.

  • Was passiert bei Mängeln?

    Wurden bei der Untersuchung Mängel festgestellt, kann sich die Gültigkeitsdauer um einen Monat verlängern. Das gibt Ihnen Zeit, die Mängel beheben zu lassen und die Plakette erneut überprüfen zu lassen.

  • Wer stellt die Plakette aus?

    Ausgestellt wird die TÜV-Plakette von der zuständigen Behörde nach Landesrecht oder von Personen, die zur Durchführung von Hauptuntersuchungen berechtigt sind. Das ist regelmäßig der TÜV, die Dekra oder vergleichbare Organisationen.

  • Die alte sechseckige ASU-Plakette gibt es nicht mehr

    Seit 2010 ist die separate Abgasuntersuchung (ASU) in die Hauptuntersuchung integriert. Die früher sechseckige Prüfplakette für die Abgasuntersuchung wurde deshalb abgeschafft. Jetzt gibt es nur noch die runde Plakette.

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Häufig gestellte Fragen zur TÜV-Plakette

Eine TÜV-Plakette ist in der Regel 24 Monate lang gültig, ab dem Prüfungsdatum. Das genaue Ablaufdatum erkennen Sie an der roten Zahl auf der Rückseite der Plakette. Nach Ablauf dieser Frist müssen Sie zur Hauptuntersuchung (HU) antreten und eine neue Plakette beantragen.

Die Farbe der TÜV-Plakette richtet sich nach dem Prüfungsjahr. Eine grüne Plakette etwa bedeutet, dass die Prüfung im Jahr mit der grünen Kennzeichnung stattgefunden hat. Die Farbe wechselt jedes Jahr, damit Sie auf einen Blick sehen, wann die nächste Prüfung fällig ist.

Nur anerkannte Prüforganisationen wie der TÜV, die Dekra oder die GTÜ dürfen die Hauptuntersuchung durchführen und die Plakette vergeben. Werkstätten können zwar Mängel beheben, aber nur diese zertifizierten Stellen führen die offizielle Prüfung durch und kleben die Plakette auf.

Ja, wenn Ihr Fahrzeug die HU bestanden hat, aber die Plakette fehlt oder beschädigt ist, können Sie bei einer anerkannten Prüfstelle eine Ersatzplakette anfordern. Sie müssen dann den Nachweis der bestandenen Prüfung vorlegen und eine kleine Gebühr zahlen.

Fahren Sie mit abgelaufener Plakette, drohen Bußgelder von mindestens 15 Euro. Bei zu lange fehlender HU (mehr als zwei Monate überschritten) steigt die Strafe auf 25 Euro an. Zusätzlich können Versicherungsansprüche gefährdet sein. Machen Sie deshalb rechtzeitig einen Termin zur HU aus.

Eine echte TÜV-Plakette ist wetterfest, hat ein holographisches Merkmal und sitzt fest auf der Windschutzscheibe. Die Beschriftung ist klar lesbar, und die Farbe entspricht dem gültigen Jahr. Gefälschte Plaketten wirken billig, verblassen schnell und entfernen sich leicht vom Glas.

Ja, die Plakette gehört auf die Windschutzscheibe oben rechts im Sichtfeld des Fahrers und muss von außen lesbar sein. Sie sollte so angebracht werden, dass sie während der Fahrt nicht verdeckt wird. Falsch angebrachte Plaketten können bei der Verkehrskontrolle zu Verwarnungen führen.

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